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open galleries

Das gemeinsame Projekt Kölner und Düsseldorfer Galerien

47 Galerien zweier Städte, deren zerstrittener Ruf schon fast legendär ist, öffnen ihre Türen für die Besucher. Etablierte Künstler zeigen in renommierten Galerien ihre Werke, Newcomer ergänzen die Veranstaltung mit ihren Off- Rooms.

 

Es begann in den 1990ern und hatte seinen Höhepunkt vor fast 10 Jahren: beide Metropolen sahen immer mehr Galeristen und Künstler nach Berlin (das einen triumphalen Kunst- Boom erlebte) abwandern und dort Räume eröffnen. Aus der Not heraus einigten sich Köln und Düsseldorf darauf, ein Event zu konzipieren, welches dem Berliner Gallery Weekend in nichts nachsteht. Die teilnehmenden Galerien werden von einer Jury im Vorfeld ausgesucht, nicht jeder darf mitmachen.

 

Mittlerweile zieht die DC Open, die traditionell am ersten Wochenende im September stattfindet, zwischen 20.000 und 25.000 Besucher alleine in die Galerien und private Kunstinstitutionen. Shuttle- Services pendeln zwischen den beiden Städten und halten an ausgewählten Standorten. Die angebotene Touren sind kostenlos. Viele Ausstellungen dauern meist mehrere Wochen, wer sich nach dem Wochenende informieren möchte, für den gibt es sogar eine eigene DC-Open App mit allen teilnehmenden Galerien, Sammlungen und Künstlern.

Die Dichte an qualitativ hochwertiger Kunst ist im Rheinland beispiellos, Berlin ausgenommen. Vor allem im Düsseldorfer Stadtteil Flingern kann eine Vielzahl von Galerien fußläufig besucht werden. Beginnend auf der Worringer- in Richtung Ackerstraße: Galerie Max Meyer, Galerie Rupert Pfad, Van Horn und der Off- Space Capri Raum. Auf der Birkenstraße geht’s dann weiter mit Kadel Willborn, Lucas Hirsch, Linn Lühn, Petra Rinck Galerie und der Sammlung Philara. Auf der Lindenstraße befindet sich die Galerie Conrads, die Galerie Schönewald, sowie die Galerie Konrad Fischer auf der Platanenstraße.

 

Tatsächlich gibt es ein ähnliches Viertel in Köln rund um den Rudolphplatz, ebenfalls dicht besiedelt mit einer Reihe hochwertiger Galerien. Gestartet mit Clages auf der Brüsseler - hin zur Jülicher Straße mit Natalie Hug und Jan Kaps über die Moltke Straße, M29 Richter Brückner und Martinetz, gehts weiter entlang der Aachener zur Thomas Rehbein und Philip von Rosen Galerie.

Es folgt noch ein kleiner Auszug aus dem Programm der Galerien, die mir freundlich Material zur Verfügung gestellt haben. Weiter Bilder auf Insta und FB!

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